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„Das Leben ist ein wandelnder Schatten, ein armer Spieler, der sich über die Weltbühne quält und dann unbemerkt von ihr abtritt…“ (Shakespeare, -Macbeth-) Ist es tatsächlich so? Sind die Spuren, die wir zu hinterlassen versuchen, tatsächlich nur flüchtige Abdrücke im Sand, die zeitnah von den Wogen des Meeres weggespült werden. Leben wir alle unbemerkt? Was ist mit den Menschen, die wir lieben….geben sie nicht unserem Leben einen Sinn?! Oder sind sie nicht der Grund dafür, unsere Fußabdrücke auf dieser Welt zu hinterlassen? Wenn nicht für sie, für wen dann?

Alter: 34
 


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Mordor

„die Kellnerin hat die schönsten Augen der Stadt“ klingt durch den Raum und ich möchte am liebsten laut mitsingen. Tu es aber nicht. Aber Mona geht mir trotzdem nicht mehr aus dem Kopf.Obwohl sie es schon längst hätte müssen. Hab ja schliesslich ihre Nummer gelöscht und befunden, dass sie viel zu anständig ist.Sie hat auch bestätigt, bin ich der Meinung… aber wahrscheinlich weiß ich das gar nicht genau, weil sie ja auch mit mir den Kontakt abgebrochen hat und ich -wie immer- betrunken bin. Aber wenn jetzt nicht gleich aus supertrist, superschön wird, bleibe ich nicht mehr.Und Mona brennt sich in meine 90er-Jahre Festplatte. Da gehört sie doch gar nicht hin! Nur weil sie schon immer die war, mit der ich von Anfang an was hätte machen sollen, hat sie aus mir keinen Artist gemacht, keinen Bangsy, keinen Streetdancer. Nur eben jemanden, der sie nicht vergessen kann und irgendwann wirst du diese Zeilen lesen und alles bereuen. Weil ich die beste Alternative war, die dir passieren konnte.

15.6.16 00:12, kommentieren

To Mona...

Ich blicke an den Stuck meiner Wohnzimmerdecke. 4 kleine Engel tanzen um einen Haken und drei aus dem Gemäuer heraushängende Kabel…eine Stelle an der irgendwann einmal eine metallic-schwarze Industrielampe hängen soll. Die Uhr in der Küche tickt erbarmungslos laut durch die gesamte Wohnung…mein 1-Zimmer-Tinnitus, der nur von deprimierender Musik der Heart Rock Vol.2 gedämpft wird.Und während Leo Sayer sein herzzerreißendes „Have you ever been in Love“ ins Studiomikrofon haucht, denke ich an Mona. Ich bin wütend, enttäuscht und ratlos. Wie um alles in der Welt kann ein einzelner Mensch so eine Chance nur so verkacken. Eine Sache, die ich falsch machen kann und ich mache sie falsch. So oft rede ich mir ein, dass wir eh nicht zusammen gepasst hätten. Du bist viel zu aufgeräumt für meine kleine, verrückte Welt. Ich würde nur Chaos bringen und Unruhe stiften. Du kochst in deiner 110qm Wohnung für 15 Leute. Ich habe noch nicht einmal einen Topf, der das hergeben würde…geschweige denn einen Küchentisch. Ich sitze zum Frühstück an einer Bar. Ich glaube, dass sagt auch schon alles. Du hast einen Plan - vom Leben, deiner beruflichen Zukunft, Wein und Kaffee. Ich kann meine Nase mit der Zunge berühren. Ich brauche eine Frau, die mich nicht verständnislos anschaut, wenn ich einen Witz mache, sondern meinen Humor teilt. Und du?! Bist einfach zu anständig und ich frage mich ob wir abends gemeinsam auf der Couch sitzen könnten, um zueinander zu sagen: „Uns darf aber auch keiner zuhören.“ oder ob wir aber bei EINEM Glas weißen Burgunder über englische Literatur des 17. Jahrhunderts philosophieren. Was auch mal geht…aber eben nicht immer. Und es ist eh´ egal wie oft ich mir all diese Fragen stelle: Du hast deine Entscheidung getroffen. Und du bist auch viel zu eloquent, um jemanden eine zweite Chance zu geben. Aber dennoch: „Wenn du immer nur tust, was du kannst, wirst du immer der bleiben, der du bist“ Wahrscheinlich ist das mit Erfahrungen ebenso. Vielleicht sollte man sich ab und zu auf was Neues einlassen, um unerwartet überrascht zu werden?! Egal!Und wieder stellt sich mir die Frage, warum ich mir all diese Gedanken mache, wenn wir eh´ nicht zusammen passen. Nun Ja?! Vielleicht weil das Ganze keine Entscheidung des Kopfes ist.

6.6.16 22:58, kommentieren